[Buchbesprechung] Der Prinzessinnenmörder – Andreas Föhr

Titel: Der Prinzessinnenmörder

Autor: Andreas Föhr

Verlag: Knaur TB

Erscheinungsjahr: 2009

 

 

Klappentext:
Auf dem Heimweg von einer Zechtour macht Polizeiobermeister Kreuthner an einem eisigen Januarmorgen einen grauenvollen Fund. Unter dem Eis des zugefrorenen Spitzingsees entdeckt er die Leiche einer 15-Jährigen. Sie wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet und trägt ein goldenes Brokatkleid. Als man im Mund des Opfers eine Plakette mit einer eingravierten Eins findet, ahnen der ewig grantelnde Polizeiobermeister Kreuthner und sein Chef, Kommissar Wallner, dass dies nur der Anfang einer grauenvollen Mordserie ist.

Andreas Föhr hat für seinen Debütroman den Friedrich-Glauser-Preis Preis erhalten.

Meine Meinung:
Ich kann mich mit diesem Buch ehrlich gesagt nicht so richtig anfreunden. Zum Teil liegt es an dem sehr stark bayrisch eingefärbtem Dialekt, den die Figuren sprechen. Einerseits macht es das Buch authentisch, andererseits war es für mich als Norddeutsche einfach anstrengend dem Redefluß zu folgen. Außerdem nahmen für mich de Figuren keine Farben an. Wir haben den etwas dämlichen Polizisten Kreuthner, der macht was er will und mit spontanen Aktionen die gesamte Polizeiarbeit gefährdet, dann aber zufälligerweise doch immer einen Treffer landet. Warum fängt den kein Vorgesetzter ein? Außerdem haben wir den ermittelnden Beamten Clemens Wallner, der ständig friert und seinen Großvater Manfred Wallner. Dann noch ein paar Nebenfiguren, Tina, Lutz und Mike. Keine jedoch wird so eingeführt, dass man irgendeinen tiefer gehenden Bezug zu ihr hätte.

Was mich dann so richtig irritiert hat war, wie ruhig alles von statten ging. Sind die Bayern so? Die Polizei weiß, wer der Mörder ist, oder hat zumindest eine starke Ahnung und weiß auch, dass dieser Mensch weiter töten wird und Straßensperren aufbauen ist nicht, weil die Kollegen ja heute vor hatten eine Kontrolle bei Lkws durchzuführen. Man könnte vielleicht helfen, wenn die ermittelnden Beamten einen etwas gewichtigeren Grund hätten, warum Straßensperren aufgebaut werden sollen. Aha…

Alles in allem liest sich die Geschichte zwar flüssig, aber leider ist sie etwas langweilig. Ein Buch, welches von mir 2 Federn bekommt. Man macht sicher nichts falsch, wenn man das Buch liest, aber ehrlich gesagt kann ich es auch nicht empfehlen. Bereits als ich mir einen Tag später Notizen für meine Rezension machte hatte ich Probleme mich an alle Figuren und die Geschichte zu erinnern.  Macht euch selbst ein Bild, wenn ihr wollt.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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