[Buchbesprechung] Der Mann in Nachbars Garten – Elke Becker

Becker_der_mann_in_nachbars_gartenTitel: Der Mann in Nachbars Garten

Autorin: Elke Becker

Verlag: Amazon Publishing

Erscheinungsjahr: 2014

Seiten: 218

 

Klappentext:
Eva lebt seit wenigen Wochen ihren Karrieretraum als Grafikerin in London. Unvermittelt stellt ihr Freund Sascha sie vor die Tatsache, dass er ihr nicht in die britische Metropole nachfolgen wird. Er lässt sie eiskalt sitzen. Enttäuscht und wütend stürzt sie sich in die Arbeit.

Als ihre Eltern nach einem Autounfall ihre Hilfe benötigen, muss sie zurück in das spießige Dorf ihrer Kindertage, um sich dort um ihren griesgrämigen Vater zu kümmern. Durch die Rückkehr in ihre Heimat riskiert Eva allerdings nicht nur ihren Traumjob, sondern auch ihr Herz. Doch mit der Liebe ist es wie mit den verbotenen Früchten: die Versuchung lauert in Nachbars Garten.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich zunächst aufgrund des Covers angesprochen. Das Cover versprach leichte Frauenunterhaltung mit einer Prise Romantik und genau das habe ich auch bekommen.

Eva ist eine wahnsinnig sympathische Protagonistin, die ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen hatte. Wer mich kennt weiß, dass für mich die Familie immer an erster Stelle steht, und so war mir Eva durch ihren Schritt, zumindest zeitweise nach Deutschland zurückzukehren natürlich sofort noch sympathischer. Eva ist ganz schön willensstark. Wie sie alles unter einen Hut bekommt, Hut ab. Ich weiß nicht, ob ich das so hinbekommen hätte.

David ist natürlich der Traummann schlechthin. Ich glaube nicht, dass es eine Leserin gibt, die sich nicht in ihn verliebt 😉

Die Geschichte an sich ist natürlich relativ vorhersehbar, wie meistens bei Romanen dieses Genres, aber mich hat das in keiner Weise gestört. Ich habe mit viel Spannung und Emotionen die Geschichte um Eva, David und auch Evas Vater verfolgt. Der alte Herr hat mich doch ein ums andere Mal zum Lachen gebracht. Das mit dem „sich bedienen lassen“ kenne ich von meinem eigenen Vater nur zu gut. Am besten hat mir die Geschichte mit der Kaffeemaschine gefallen. Da kann schon Absicht unterstellen.

Es wird abwechselnd aus der Sicht Evas und aus Davids Sicht erzählt, so dass man sich in beide Figuren gut hineinversetzen konnte.

Alles in allem hat Elke Becker hier wieder einen schönen Liebesroman geschrieben, der sich leicht und locker lesen lässt und von mir gute 4 Federn erhält. Für 5 Federn hätte noch die eine oder andere unvorhersehbare Wendung auftauchen dürfen und das Kribbeln zwischen den beiden Protagonisten hätte mich noch einen Tick mehr erreichen müssen.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2014, Rezension
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