[Buchbesprechung] Der Klang von Regen – Petra Röder

Roeder_der_klang_von_regenTitel: Der Klang von Regen (Seasons of Love; Band 2)

Autorin: Petra Röder

Erscheinungsjahr: 2014

Seiten: 267

 

Klappentext:
Eyleen und Cole sind endlich ein Paar. Doch sie müssen zahlreiche Hürden meistern, wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll.
Unterdessen spinnt Coles Exfreundin ein intrigantes Netz an Lügen und sät damit neue Zweifel und Verunsicherung.
Dann wird Eyleen auch noch von ihrer Vergangenheit eingeholt und es geschieht etwas, womit sie niemals gerechnet hätte. Ihre heile Welt gerät erneut bedrohlich ins Wanken.

Meine Meinung:
Band 2 dieser Reihe hat mir deutlich besser gefallen, als der erste Band „Der Duft von Schnee„.

In diesem Band schreitet die Geschichte mit großen Schritten voran. Ich wurde hineingezogen und war neugierig, wie es mit Eyleen und Cole weitergeht. Deren Geschichte ist ein beständiges Auf und Ab. Manchmal fragt man sich, ob die beiden wirklich erwachsene Personen oder Teenager sind. Miteinander reden, sich gegenseitig vertrauen, vergeben, keine voreiligen Schlüsse ziehen. Dies alles können weder Cole noch Eyleen. Die Basis, auf der sich ihre Beziehung gründet ist wirklich wackelig. Aber, dies macht auch den Reiz der Geschichte aus. Die ganze Zeit fragte ich mich, wer sich als nächstes wieder völlig unnötig aufregen und wie ein Teeny benehmen wird.
Der Cliffhanger ist echt fies…

Graham gefällt mir immer besser. Er scheint mir die Figur mit Sinn und Verstand in diesem Buch zu sein. Er hat gute Ratschläge und bringt diese in angemessener Weise zum Ausdruck.

Eyleen habe ich inzwischen so gut kennengelernt, dass ich sie ein bisschen ins Herz schließen konnte. Ich kann sie allerdings manchmal nicht verstehen. Sie ist auch weiterhin etwas unberechenbar in ihren Gefühlen und Gedanken. Sie kam mir etwas weniger stark vor, als im ersten Band und etwas verletzlicher. Aber, sie wird mir nach und nach immer sympathischer.

Cole… tja… immer wenn ich dachte, dass er mir nun endlich sympathisch wird benimmt er sich wieder wie ein riesen (das, was ich auch bereits beim ersten Band nicht aussprach). Der Mann hat in meinen Augen eine Vollmeise und ist nicht ernst zu nehmen. Das führt allerdings nicht dazu, dass ich diese Figur nicht mag. Im Gegenteil. Für mich macht Cole einen großen Teil des Reizes dieser Geschichte aus. So verliebt wie ich in Logan aus der Megan Bakerville Reihe war, so abgestoßen bin ich von Cole und auch das macht irgendwie Spaß und beschert mir Lesevergnügen.

Mit Theresa führt Petra Röder eine super Figur ein. Sie ist ein Miststück sondergleichen, aber sie gibt der Geschichte die notwendige Würze. Ich finde, dass sie sehr gut ausgearbeitet ist und man sie direkt vor sich sehen konnte.

Was mir, genau wie im ersten Band, nicht so gut gefällt ist zum Teil der Schreibstil, wobei mich dies wundert. Weder in Traumfänger, noch in der Megan Bakerville-Reihe oder bei „Liebe klopft nicht an“ hatte ich diese Probleme. Konkret stören mich Formulierungen wie „verriet“ oder „gestand“. Irgendwie denke ich bei „etwas verraten“ oder „etwas gestehen“  immer daran, dass man Geheimnisse oder große Neuigkeiten verrät oder mega wichtige Dinge gesteht. Hier werden diese beiden Wörter allerdings in allen Möglichen Situationen genutzt. Eyleen verrät Cole z. B., dass sie ihn liebt. Das passt für mich irgendwie nicht. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Dementsprechend bin ich darüber aber öfter gestolpert.

Also, abgesehen von den kleinen Störungen im Schreibstil hat mir dieses Buch gut gefallen. Eyleen kommt mir langsam etwas näher, Cole finde ich nach wie vor völlig daneben, aber für mich macht das irgendwie den Reiz des Buches auch. Man weiß nie, was er als nächstes tun wird, um sich wieder völlig unmöglich zu benehmen und ich fand die Story insgesamt sehr interessant.

Ich gebe „Der Klang von Schnee“ 3 Federn und bin gespannt, wie es mit Eyleen und Cole weitergeht. Er hat ja noch 2 Bände Zeit sich endlich vom Armleuchter weg zu entwickeln…

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2014, Rezension
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