[Buchbesprechung] Der Geschmack von Glück – Jennifer E. Smith

Smith_der_geschmack_von_glueckTitel: Der Geschmack von Glück

Autorin: Jennifer E. Smith

Verlag: Carlsen

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 364

 

Klappentext:
Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach – ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind.

Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?

Meine Meinung:
Tja, was soll ich sagen? Natürlich ist es ein Jugendroman, schön seicht und ohne viel Tiefgang. Aber… ich habe jede einzelne Seite genossen und das Buch an einem Tag durchgelesen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Ellies und aus Grahams Sicht erzählt. Dadurch erlebt man beide Gefühlswelten mit und kann sich wunderbar in die Protagonisten hineinversetzen. Insgesamt ist alles natürlich sehr vorhersehbar, aber ich habe auch nicht erwartet, dass die Geschichte mit unerwarteten Wendungen aufwartet, von daher ist das okay so.

Ellie und Graham haben mir beide unglaublich gut gefallen. Die Charaktere waren von der Autorin sehr liebevoll gezeichnet. Ich konnte sie mir gut vorstellen und ich habe mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Fast sogar ein bisschen mit ihnen geliebt. Die Geschichte wird durch sehr viel ruhige Szenen getragen. Die Autorin schafft es sehr gut, den Gegensatz der beiden Welten in denen Ellie und Graham leben darzustellen.

Ellies Mutter konnte ich auch verstehen. Nach allem, was sie durchgemacht hat ist es nur natürlich, dass sie ihre Tochter beschützen möchte. Auch sie ist für die Geschichte wichtig und fügt sich, ebenso wie Ellies beste Freundin Quinn, gut in das Gesamtgefüge der Handlung ein.

Insgesamt handelt es sich bei „Der Geschmack von Glück“ um einen federleichten Sommerroman, der sich wunderbar im Strandkorb lesen lässt und bei dem ich Ellie und Graham auch gerne noch weitere 100 Seiten gefolgt wäre. Jennifer E. Smith hat mit den beiden ganz wunderbare Figuren zum Leben erweckt, bei denen man den Eindruck hat, dass sie wirklich existieren. 5 Federn von mir.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2014, Rezension
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