[Buchbesprechung] Der Christmas Cookie Club – Ann Pearlman

Pearlman_christmas_cookie_clubTitel: Der Christmas Cookie Club (neu: Der Plätzchen Club)

Autorin: Ann Pearlman

Verlag: Marion von Schröder Verlag

Erscheinungsjahr: 2009

Seiten: 368

 

 

Klappentext:
Jedes Jahr im Dezember treffen sie sich – zwölf Frauen, alle mit köstlichen selbstgebackenen Plätzchen. Sie probieren, tauschen Rezepte aus und erzählen sich alles, was im vergangenen Jahr wichtig war: Marnie hat sich unsterblich verliebt, Charlene hat durch einen tragischen Unfall ihren Sohn verloren, Laurie ein  kleines Mädchen aus China adoptiert. Eine von ihnen wird fortziehen, eine andere zittert um das kranke Enkelkind. Rosie und Jeannie haben sich gestritten und reden nicht miteinander. Doch jetzt feiern sie, sie sind alle zusammen, und auf einmal sind sie einander ganz nah. Kummer und Streit sind vergessen, sie umarmen sich und lachen – Freundinnen, was immer auch passiert.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Marnie erzählt, aber auch über die anderen Frauen erfährt man im Laufe der Geschichte etwas. Meiner Ansicht nach ist dieses Buch aber mit viel zu vielen Problemen und Geschichten vollgestopft. Jede der Frauen hat ihr Päckchen zu tragen. Zwei sind zerstritten, eine hat einen wesentlich jüngeren Mann, einige werden vom Partner betrogen, eine hat ihr Kind verloren. Alles sicher Geschichten, die tragisch sind und die für sich genommen erzählenswert sind. So aber wirkt es zu gewollt. Die Autorin versucht wahrscheinlich dem Leser vor Augen zu führen, was alles in einem Jahr passieren kann. Dennoch wirkt es einfach unglaubwürdig, dass jede der zwölf teilnehmenden Frauen im letzten Jahr einen Schicksalsschlag hinnehmen musste.

Gut gefallen hat mir, dass man sehr viele Hintergrundinformationen zu den einzelnen Rezepten bekommen hat. Es wurde viel über die verschiedenen Gewürze und Zutaten berichtet. Ich habe doch einiges gelernt.

Wenn ich das Buch nicht hätte für die Regenbogenchallenge hätte unbedingt noch lesen müssen, dann hätte ich auf der Hälfte abgebrochen. So habe ich durchgehalten, aber empfehlen kann ich das Buch nicht wirklich.

2 Federn von mir für die Rezepte und die interessanten Erläuterungen der Zutaten, aber für die Geschichte an sich kann ich leider keine Federn vergeben.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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