[Buchbesprechung] Das Labyrinth erwacht – Rainer Wekwerth

Wekwerth_das_labyrinth_erwachtTitel: Das Labyrinth erwacht

Autor: Rainer Wekwerth

Verlag: Arena

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 408

 

Klappentext:
Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein.

Meine Meinung:
Am Anfang hatte ich Probleme in das Buch rein zu kommen, so dass ich es erstmal wieder abgebrochen hatte, bevor wir in den Urlaub fuhren. Zum Glück hatte ich mich entschieden, mir das ebook noch schnell bei der Onleihe unserer Bibliothek auszuleihen und mitzunehmen. Auf der Reise habe ich mich dann erneut ran gesetzt und diesmal kam ich sehr gut vorwärts.

Die Welt, die Rainer Wekwerth erschaffen hat erschien mir schlüssig. Ich konnte mir die Umgebung in der sich die Jugendlichen befinden gut vorstellen. Probleme hatte ich allerdings zunächst mit den Jugendlichen, Jenna, Jeb, Tian, Kathy, Mary, León und Mischa. Sie blieben mir alle fremd und fern. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Nach und nach gelang es mir dann aber. Durch ihre Handlungen bekamen sie unterschiedliche Gesichter und wurden etwas besser greifbar. Alle sind völlig unterschiedlich, werden von unterschiedlichen Motiven getrieben und handeln ihrem Charakter entsprechend. Diese Stringenz zwischen Charakter und Handlung hat mir sehr gut gefallen. Niemand fiel aus seiner Rolle und wurde dadurch unglaubwürdig.

Was ich absolut weltfremd fand und, was auch dazu geführt hat, dass ich das Buch zunächst wieder abgebrochen hatte war, dass für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, dass die Jugendlichen sich tatsächlich aneinander „ran“ machen. Sie werden in einer Umgebung ausgesetzt, die sie nicht kennen. Sie können sich an fast nichts aus ihrem früheren Leben erinnern und es geht um Leben und Tod. Trotzdem denken die Jugendlichen zuerst darüber nach, wen sie gut finden, flirten, verlieben sich. Für mich war das wenig realistisch. Ich bin denke, dass in einer solchen Situation die Menschen völlig anders reagieren.

Die Geschichte an sich zieht sich leider ziemlich in die Länge. Eine ganze Zeit lang wandern die Jugendlichen durch die Welt, schlafen, essen, fliehen. So richtig dramatisch wird es meistens aber nicht. Es gibt aber durchaus richtig gut geschriebene Szenen in denen es spannend wird.

Was mir auch noch nicht so ganz einleuchtet ist, wie der Titel zum Buch passt. Von einem Labyrinth habe ich bislang nichts mitbekommen. Aber, ich hoffe, dass sich das in den weiteren Büchern erschließt.

Alles in allem bekommt der Auftakt der Trilogie von mir 2 Federn. Einerseits habe ich mich mit diesem Buch schwer getan, aber die Geschichte konnte mich dann doch so weit fesseln, dass ich wissen will wie es weitergeht. Ich hoffe sehr, dass Band 2 mich mehr fesseln kann.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2014, Rezension
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2 Kommentare zu [Buchbesprechung] Das Labyrinth erwacht – Rainer Wekwerth

  1. Jonas sagt:

    Oh – schade, dass es dir nicht gefallen hat! Bei mir steht es noch auf der Wunschliste und hoffe trotzdem, dass es mir gefallen wird! LG und noch schöne Feiertage, Jonas

    • Ach, bestimmt! Es sind ja total viele echt begeistert. Und ich muss gestehen, dass es mich zumindest in so weit fesselt, dass ich Band 3 auch lesen werde um zu wissen, wie es endet. LG Yvonne

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