[Buchbesprechung] Adressat unbekannt – Kressmann Taylor

Titel: Adressat unbekannt

Autor: Kressmann Taylor

Verlag: Rowohlt

 

 

 

Klappentext:
„Adressat unbekannt“, erstmals 1938  veröffentlicht, ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft. «Selten ist so viel in solcher Dichte ausgedrückt worden», heißt es in einer Rezension. «Welche Hellsichtigkeit! Und welche Kraft!» Der Text wurde 1938 als Fortsetzung in einer Zeitschrift veröffentlicht, geriet dann über sechzig Jahre lang in Vergessenheit.

Meine Meinung:
Ein Zeitdokument, welches man gelesen haben sollte. Auf wenigen Seiten wird sehr eindrucksvoll gezeigt, was im Deutschland der 30er Jahre passierte und wie vorher normal denkende Menschen plötzlich per „Gehirnwäsche“ einem Führer folgten. Erschreckend, wie schnell es gehen kann, dass der Mensch sich einfangen lässt. Gut dargestellt ist die Geschichte vom Max, der sich auf seine Weise, ohne selber Gewalt anzuwenden, nur durch die Macht seiner Worte, an seinem ehemaligen Freund Martin für dessen Verrat rächt.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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