[Buchbesprechung] Hysterie des Körpers – Joey Kelly

Titel: Hysterie des Körpers

Autor: Joey Kelly

Verlag: rororo

Erscheinungsjahr: 2011

 

 

 

Klappentext:
Zu Fuß von Wilhelmshaven bis zur 2962 Meter hohen Zugspitze – mit diesem Ziel schlägt sich Joey Kelly durch die „Wildnis“ Deutschlands: Er übernachtet draußen unter einer Plane, trinkt und isst nur, was die Natur ihm bietet, und marschiert pro Tag im Schnitt mehr als einen Marathon. Wetter und Einsamkeit sind seine stetigen Begleiter. Hunger und Durst treiben ihn an den Rand der Verzweiflung. Doch am Ende besiegt Joey Kelly die Hysterie seines Körpers und steht nach knapp drei Wochen und 900 Kilometern auf der Zugspitze. Der Lauf seines Lebens – ein einzigartiger Erlebnisbericht.

Meine Meinung:
Das Buch liest sich schnell und flüssig. Die Geschichte über den Lauf an sich und auch die zwischengestreuten „Anekdoten“ sind interessant geschrieben und lassen sich sehr gut lesen.

Was mich irgendwie die ganze Zeit stört ist der Schreibstil. Wenn man Joey Kelly öfter in Interviews gesehen hat, dann beschleicht einen der Gedanke, dass da kräftig lektoriert wurde. Ich habe die ganze Zeit so ein Gefühl von: „So (mit diesen Worten) würde der das jetzt nicht erzählen.“

Trotzdem absolut lesenswert.

Nachtrag: Das Buch wurde von einem Ghostwriter geschrieben. So erklärt sich auch der sich falsch anfühlende Erzählstil.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2011, Rezension
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