[Alltagsworte] Samstagsplausch #14

SamstagsplauschHeute nehme ich wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz. Blicken wir zurück auf meine vergangene Woche:

Letzten Samstag und Sonntag waren wir, wie ich ja schon im letzten Beitrag ankündigte, bei Christiane in Elmshorn und haben an einem Basiskurs Tierkommunikation teilgenommen. Es hat super viel Spaß gemacht. Christiane ist sehr bodenständig und wir haben uns bei ihr rundum wohl gefühlt. Wir haben wirklich gleich bei den ersten Versuchen schon erstaunliche Erfolge erzielt und werden jetzt auf jeden Fall dran bleiben und weiter üben. Unsere Kommunikationspartner waren Hunde, Pferde, Katzen, eine Spinne, ein Fisch und eine Schnecke. Der Fisch war vielleicht ein interessanter Geselle. Sehr von sich überzeugt… Mir persönlich fiel das Gespräch mit den Pferden am leichtesten. Die Katzen waren etwas verschlossener.

26 Aug. 2016_0026_bearbeitet-1Die Woche war leider sehr stressig, da recht viele Kollegen derzeit nicht im Dienst sind. Außerdem hat uns der Sommer wieder, was ja eigentlich super ist, aber mir hat das mal wieder einige Tage Kopfschmerzen eingebracht, so dass ich hier ein bisschen in den Seilen hing. Aber ich habe die Abende, zum Teil gemeinsam mit meiner Schwester und meiner Mutter, im Garten trotzdem so richtig genossen. Gestern Nachmittag habe ich einfach nur im Liegestuhl gesessen, Rezensionen geschrieben und bin mit der Kamera durch den Garten gestreift. Eine wunderschöne Libelle flog um den Teich herum.

Donnerstag hat endlich die 3. Staffel von „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ angefangen. Ich liebe diese Serie sehr und werde natürlich keine Folge verpassen.

Heute geht es nach Hamburg zur Kreativ Messe. Ich freue mich schon total. Bereits im letzten Jahr war ich mit Annka und meiner Mutter dort und es hat uns sehr gefallen. Ich hoffe, dass ihr euch was Schönes vor habt?!?

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Wochenende!

23 Aug. 2016_0027_bearbeitet-1

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[Neuerscheinungen] Streng vertraulich…

Thrillerakte_3Heute erreichte mich streng vertrauliche Post aus dem Bastei Lübbe Verlag. Die Ermittlungsakte enthielt Fotos, Thrillerakte_2Zeitungsberichte, ein psychiatrisches Gutachten und noch einiges mehr an gesammeltem Informationsmaterial. Ich habe mich der Herausforderung gestellt und die Ermittlungen aufgenommen. Ich kann euch sagen: Der Thrillerherbst wird heiß! Der Klick auf Cover führt euch zu den Falllösungen auf der Verlagsseite.

Grange_purpurne_racheET: 11.11.2016

Klappentext:
Grégoire Morvan, graue Eminenz des französischen Innenministeriums, war in den Siebzigerjahren mit lukrativen Geschäften im Kongo erfolgreich. Und er hat dort den berüchtigten Killer Homme-Clou gefasst, der seinerzeit einem bestialischen Ritual folgend neun Menschen ermordet hat. Als an einer bretonischen Militärschule ein Toter gefunden wird, dessen grausame Entstellung dem Modus operandi des Homme-Clou ähnelt, und Morvans Familie akut bedroht wird, muss er sich mit allen Mitteln den Schatten einer Vergangenheit stellen, die niemals aufgehört hat, nach Blut zu dürsten …

Zilahy_SchattenkillerET: 09.12.2016

Klappentext:
„Ich bin nur ein Schatten. Aber ich weiß, was ihr getan habt. Und ich werde nicht eher ruhen, bis eure Schuld gesühnt ist.“ Seit Wochen schüttet der Septemberhimmel gewaltige Wassermassen über Rom aus. Nahe des Tiber werden an düsteren Orten drei Leichen entdeckt, deren Entstellungen der Polizei Rätsel aufgeben. Profiler Enrico Mancini, anerkannter Experte für Serienmorde, sieht zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen. Doch dann erhält er verschlüsselte Botschaften, alle von einem Absender, der sich Schatten nennt. Botschaften, die ein neues Licht auf die Taten werfen. Denn ein grausamer Racheplan ist offenbar noch nicht vollendet. Und weist bald in eine einzige Richtung – in die Mancinis.

Parsons_wer_furcht_saehtET: 11.11.2016

Klappentext:
In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen – auf Pädophile, Mörder, Hassprediger – und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist …

cross_ich_bin_der_zornET: 11.11.2016

Klappentext:
In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf. Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehrere Menschen. Zu seinem Motiv schweigt er. Das ruft Bundesermittler Marcus Williams auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt. Um die Identität des Judaskillers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman jr. zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart:  Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman jr. undercover unter den Häftlingen. Was beide nicht ahnen: Der Judaskiller verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde.

McFadyen_die_stille_vor_dem_todET: 26.09.2016

Klappentext:
An einem kalten Oktobertag werden Smoky Barrett und ihr Team nach Denver, Colorado, gerufen. Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky mit der Lösung des Falles beauftragt. Doch das Unheil ist weit größer, denn die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer. Insgesamt drei Familien wurden in der gleichen Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. „Komm und lerne“, lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit  zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus.

Na, steht eines oder mehrere der Bücher schon auf eurer Wunschliste? Sieht doch wirklich gut aus, was da bis zum Jahresende alles so erscheint, oder?

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[Buchbesprechung] Herz über Kopf – Phoebe Ann Miller

Miller_Famous_1Titel: Herz über Kopf (Famous; Band 1)

Autorin:Phoebe Ann Miller

Verlag: Amrun

Erscheinungsjahr: 2016

Seiten: 417

 

Klappentext:
Sara hat einen Job, Familie und Freunde und ist tief in ihrer Heimat Bamberg verwurzelt. Als rationaler Mensch folgt sie stets ihrem Kopf, bis sie Cooper trifft, der ihren Verstand lahmlegt. Doch nicht nur die Entfernung erschwert eine Beziehung zu dem berühmten Schauspieler, auch die oberflächliche Glitzerwelt Hollywoods und aufdringliche Paparazzi stellen ihre Liebe auf eine harte Probe. Wird Sara für Cooper ihr Leben ändern oder zerbricht sie im Scheinwerferlicht?

Meine Meinung:
Ich bin süchtig nach dieser Geschichte und muss jetzt noch bis März 2017 auf den nächsten Band warten. Wie soll ich das aushalten? 😉 Mich macht es ja manchmal etwas stutzig, wenn ein Buch nur gute Rezensionen hat, aber hier muss ich sagen: Sie sind alle verdient. Ich kann mich nur anschließen: Ich liebe die Geschichte.

Sara hat mir als Protagonistin gut gefallen. Sie ist nicht die typische, vom Leben enttäuschte Frau, die sich alles gefallen lässt und nur mit Mann glücklich sein kann. Sie ist liebevoll, vielseitig, steht mit beiden Beinen im Leben. Sie ist aber auch schwach und überfordert von dem, was sie an Coopers Seite erlebt. Sie ist menschlich. Ja, genau das hat mir an ihr gefallen. Sie ist das Mädchen von nebenan, dass ich tatsächlich kennen könnte. Sie wuchs mir innerhalb von wenigen Seiten ans Herz und erschlich sich meine Liebe, mein Mitgefühl, meine Bewunderung.

Cooper hat mir auch gut gefallen. Die Szenen, in denen er für Sara da war, waren super. Man spürt seine Liebe, seine Angst, Sara zu verlieren. Ich fand es toll, dass er so bodenständig ist, so wenig abgehoben und sie entspannt, was die Presse und eine eventuell schlechte Presse angeht. Wenn er allerdings nicht für Sara da war, habe ich ihn weniger gut verstanden. Ich habe ein bisschen ein zwiegespaltenes Verhältnis zu ihm, da er einerseits als so einfühlsam dargestellt wird, andererseits aber ein ums andere Mal nicht merkt, wie es Sara geht.

Die Nebenfiguren waren alle toll gezeichnet. Sie alle habe ich total in mein Herz geschlossen. Angefangen von Sara Papa, ihrer besten Freundin Melanie, bis hin zu Paul und auch Don und Simon. Ich liebe sie alle, weil sie einfach toll sind, bei allen Schwächen, die auch sie haben.

Der „Krieg“ mit der Presse wurde sehr gut dargestellt. Ich selber lese diese Klatschzeitschriften nicht und finde es furchtbar, dass Menschen so bis in ihr Privatleben hinein verfolgt werden. Mir persönlich erschließt sich auch nicht (mehr), wieso man Menschen, nur weil sie vielleicht Schauspieler, Sänger oder Sportler sind, so verfolgen und deren private Geschichten ausschlachten muss. Da man Sara hier so nahe ist, bekommt man hautnah zu spüren, wie schrecklich es ist, wenn man von der Presse verfolgt wird.

Die Geschichte ist spannend und weist keine Längen auf. Sie wird stringent erzählt und hält doch einige Wendungen bereit. Mal vorhersehbar, mal weniger vorhersehbar, aber auf jeden Fall nie langweilig. Der Schreibstil von Phoebe Ann Miller ist bildhaft und sehr lebendig. Ich sah alle Figuren und Orte vor mir und hatte wirklich ein starkes Kopfkino. Außerdem ist der Schreibstil sehr gefühlvoll. Bei mir kamen alle Gefühle voll an. Liebe, Trauer, Wut. Eine Achterbahn der Gefühle habe ich auf den gut 400 Seiten durchlebt.

Von mir gibt es 5 Federn und auf jeden Fall eine Leseempfehlung, wenn ihr Liebesromane mögt. Eine interessante Story, die mit starken Protagonisten aufwartet und süchtig macht.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2016, Rezension
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[Alltagsworte] Samstagsplausch #13

SamstagsplauschHeute nehme ich wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz. Blicken wir zurück auf meine vergangene Woche:

Montag bin ich spontan nach der Arbeit noch zum Kanal gefahren. Die Saga Pearl II kam durch. Dank der App „Marine Traffic“ kann man ja gut sehen, wann ein interessantes Schiff durchkommt, so dass ich gar nicht lange warten musste. Ich bin noch nett mit einem Urlauberpaar ins Gespräch gekommen und konnte noch eine Empfehlung für ein Cafe mit leckerem Kuchen am nächsten Tag geben. 2016_08_15_Saga_Pearl_003Mittwoch war bei uns Sperrmüll. Ich hatte richtig Glück. Ich habe ein Bild mit demselben Muster wie auf meinem Bauernschrank gefunden. Das habe ich natürlich mitgenommen. Vielleicht kann ich es noch aufhängen. Auf dem Weg durchs Dorf habe ich noch einen Schulfreund getroffen, den ich seit ca. 8 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Wir haben noch eine Runde geschnackt. War total nett.  Abends habe ich bei Ebay Kleinanzeigen noch schöne Gläser zu verschenken gefunden. Die habe ich mir auch geholt. Ein erfolgreicher Tag würde ich sagen.

Donnerstag war ich auch nochmal mit dem Fahrrad unterwegs. Diesmal in Begleitung meiner Mutter. Wieder keine große runde, aber ich finde, lieber überhaupt los und sich bewegen, als sich so verausgaben, dass ich wieder nach 3x fahren keine Lust mehr habe.

Gestern war ich schon mittags zuhause und habe die Sonne genutzt um im Garten weiter das Unkraut zu bekämpfen. Langsam wird er richtig schön. Als ich für diesen Tag erstmal fertig war (keine Lust mehr hatte), war die Sonne zum Glück noch da, so dass ich ihn auch auf meiner Bank im Garten sitzend noch genießen konnte.

Heute geht es dann ja zum Tierkommunikationskurs. Ich bin mega gespannt und werde nächste Woche berichten.

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Wochenende!

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[Wir stopfen das Sommerloch mit Klassikern] Hodgson Burnett, Frances – Der geheime Garten

Sommerloch_KlassikerIch habe mich für diese Tour für das Buch „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett entschieden. Das Buch habe ich als Jugendliche zum ersten Mal gelesen und natürlich auch die Verfilmung gesehen.

Frances Hodgson Burnett ist eine britische Schriftstellerin, die von 1849 bis 1924 lebte. In Manchester geboren wanderte sie nach dem Tod ihres Vaters in die USA aus. Neben dem hier vorgestellten Buch schrieb sie unter andrem auch „Der kleine Lord“ (sicher jedem von euch aus dem Weihnachtsfernsehen bekannt) und Sara, die kleine Prinzessin (der Film wurde am 15.8. von Goldkindchen vorgestellt).

Der geheime Garten wurde erstmals im Jahr 1911 unter dem Titel „The secret Garden“ veröffentlicht und mehrfach verfilmt. Die Verfilmungen von 1949 und von 1993 sind regelmäßig im Weihnachtsprogramm des deutschen Fernsehens als Wiederholung zu sehen. Ich selbst kenne nur die Fassung von 1993, die ich immer wieder gerne sehe. Als ich für diesen Artikel recherchiert habe, habe ich gelesen, dass die s/w-Fassung von 1949 gar nicht komplett in schwarz-weiß ist, sondern teilweise eingefärbt wurde. Alle Szenen, die im blühenden Garten spielten, wurden eingefärbt, um den besonderen Zauber des Gartens hervorzuheben.

Hodgson_Burnett_der_geheime_gartenMeine Ausgabe ist von 1993 aus dem Verlag Bastei Lübbe.

Klappentext:
Durch eine Cholera-Epedimie in Indien zur Waise geworden, wächst die kleine Mary bei ihrem Onkel in England auf. Das große Haus, in dem er zurückgezogen lebt, liegt inmitten zahlreicher Gärten. Auf seinen Streifzügen findet das einsame Mädchen eines Tages einen völlig verrosteten Schlüssel und entdeckt das efeuumwucherte Tor eines Gartens. Wonne- und Angstschauer durchrieseln sie, als sie das Reich betritt, das seit Jahren keines Menschen Fuß betreten hat. Noch ahnt sie nicht, welch seltsame Bewandtnis es mit dem geheimen Garten und dem merkwürdigen Verhalten ihres Onkels hat…

Meine Meinung:
Die Sprache ist, für einen Klassiker erstaunlich modern. Naja… natürlich ist das Buch nicht mit einem aktuellen Jugendbuch zu vergleichen, aber die Sprache ist gut verständlich und lesbar.

Mary ist zunächst ein wirklich unausstehliches Kind und so fängt das Buch auch an: „Als Mary Lennox in das Herrenhaus Misselthwaite geschickt wurde, um dort bei ihrem Onkel zu leben, sagten alle Leute, einem so unangenehm aussehenden Kind seien sie noch nie begegnet.“ Und leider ist das auch so. Aber, Mary macht über die Geschichte eine erstaunliche Entwicklung durch und das Kernthema dieses Buches ist für mich Zusammenhalt und Freundschaft. Niemand von uns kann ohne soziale Kontakte leben und wenn alle etwas mehr aufeinander achtgeben, dann können wir Großes bewirken.

Die Geschichte wird flüssig erzählt und es gibt keine Längen. Man ist sofort gefangen und taucht erst wieder auf, wenn der letzte Satz gelesen ist. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und ich hatte (wohl auch bedingt dadurch, dass ich den Film kenne) Bilder vor Augen.

Ich kann euch „Der geheime Garten“ wirklich ans Herz legen, denn für mich handelt es sich hier um einen zeitlosen Klassiker, den man in jedem Jahrhundert lesen kann und sollte.

Ich habe mal ein bisschen gestöbert, um zu schauen, ob es noch weitere Rezensionen zu diesem wunderbaren Buch auf Buchblogs gibt und ich bin fündig geworden. Schaut doch auch gerne hier vorbei:

LeseBlick
Leseratten-Buchgeflüster
Janas Bücherblog

Morgen geht es weiter im Büchernest. Schaut auch dort gerne vorbei und lasst einen Kommentar dort.

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