[Buchbesprechung] Summertime: Dein Herz bei mir – Maddie Holmes

holmes_summertime_dein_herz_bei_mirTitel: Summertime: Dein Herz bei mir

Autorin: Maddie Holmes

Verlag: Romance edition

Erscheinungsjahr: 2016

Seiten: 280

Klappentext:
Colin fühlt sich wie vor den Kopf gestoßen, als seine Frau Erica kurz nach der Geburt ihres Babys verschwindet. Sie hinterlässt ihm nicht nur einen Abschiedsbrief, sondern überträgt ihm auch die Verantwortung für Leia. Da Colin nicht der Vater des Kindes ist, steht er in vielerlei Hinsicht vor einer gewaltigen Herausforderung.

Als Summer in sein Leben stolpert, ahnt er nicht, wie tief ihm diese wunderbare Frau nach einer gemeinsamen Nacht unter die Haut gehen wird. Doch genau diese Zuneigung ist es, die ihm das Wichtigste auf der Welt wieder wegnehmen kann: Leia.

Rezension:

Zunächst: Ich mochte die Geschichte. Wirklich! Warum dann „nur“ 3 Federn? 3 Federn bedeuten bei mir: Ein Buch, das sich gut lesen lässt. Ich würde dazu raten, es zur Hand zu nehmen. Aber, es hat Schwächen, die mich doch so stark gestört haben, dass ich einfach keine 4 Federn vergeben kann. 4 Federn ist einfach schon zu nahe am Lieblingsbuch. Hätte ich halbe Federn zu vergeben, dann wären es hier 3,5. Die habe ich aber nicht.

Der Schreibstil von Maddie Holmes ist sehr eingängig. Die schreibt flüssig, man wird sofort in die Geschichte hinein gezogen. Alle Protagonisten handeln sehr lebendig und nachvollziehbar. Die Geschichte insgesamt ist interessant aufgebaut. Dadurch, dass wir diese sowohl aus Summers, als auch aus Colins Perspektive erzählt bekommen, sind wir Leser jederzeit sehr nah an ihnen dran.

Summer ist eine facettenreiche junge Frau. Von ihrem langjährigen Freund verlassen, verkriecht sie sich nicht in ihr Schneckenhaus, sondern lebt ihr Leben weiter. Ich glaube, dass sie über sich selbst ein bisschen überrascht war, als sie auf der Party Colin aufreißt. Dennoch nimmt sie es, wie es kommt und hat echt ihren Spaß. Die erotischen Szenen sind schon sehr prickelnd geschrieben, aber jederzeit geschmackvoll.

Colin ist natürlich der Traummann schlechthin. Er zieht Laia wie sein eigenes Kind auf, ist beschützend und liebevoll. Er ist bereit, alles für Laia zu opfern. Sogar die Liebe seines Lebens. Wer würde so einen Typen nicht wollen? Man kann ihm eigentlich gar nicht böse sein, auch wenn ich über sein Verhalten gegenüber Summer doch den Kopf geschüttelt habe. Andererseits ist das Ganze einfach wie im echten Leben. Man lügt einmal und plötzlich baut man ein Lügengerüst auf und weiß nicht, wie man aus der Nummer wieder herauskommen soll.

Auch die Nebencharaktere, Caddy und River sind äußerst sympathisch. Ich hatte sie schnell in mein Herz geschlossen.

Was mir aber leider nicht gefallen hat ist, dass ich am Ende das Gefühl hatte, dass alles viel zu schnell und viel zu reibungslos geht. Damit sich niemand gespoilert fühlt setze ich hier mal den ACHTUNG SPOILER zum Lesen markieren Die Geschichte fährt über 163 Seiten lang eher in ruhigerem Fahrwasser. Dann kommt es zum großen Knall, was ja auch zu erwarten ist, denn ein Buch, in dem immer nur Friede herrscht ist auf Dauer auch ein bisschen langweilig. Also, nicht überraschend, da die Geschichte diesen Höhepunkt auch schon entwickelt. Aber dann geht mir alles zu schnell, zu einfach. Es kommt zum großen Bruch (berechtigter Weise) es bleibt dramatisch und richtig spannend. Und dann von S. 196  bis zum Ende (also auf gerade einmal 26 Seiten kommt es zum Happy End. Mir ging das alles viel zu schnell, zu glatt. Mich hat das wirklich nicht befriedigt. U

Von daher würde ich sagen. Lest das Buch gerne, ihr macht damit wirklich nichts falsch, denn die Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet und die Geschichte ist spannend erzählt. Nur das Ende war mir zu simpel und hat mir den Lesespaß dadurch ein bisschen gemindert. 3 Federn von mir.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2016, Rezension
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[Samstagsplausch] #25

SamstagsplauschUnd wieder ist Samstag und ich setze mich bei Andrea an den Kaffeetisch zum Samstagsplausch.

Diese Woche war eigentlich echt entspannt. Auf der Arbeit lief es ziemlich rund und die Abende habe ich gemütlich vor dem Fernseher verbracht. Ich habe für mich eine neue Serie, „Good Witch“, entdeckt. Es gibt bisher zwei Staffeln und so habe ich ein paar Folgen vor mir. Ab dem 9.12. startet auf Netflix endlich die zweite Staffel von Fuller House. Da habe ich dann auch erstmal wieder genug zu suchten 😉
Gestern hatte ich einen Tag Urlaub und habe für unseren Plätzchenback-Mnarathon eingekauft. Morgen werden meine Ma und ich uns dem Weihnachtsbackwahn hingeben. Ich freue mich sehr darauf.

Letzten Samstag waren meine Ma, meine Schwester, die Patentochter meiner Ma und ich in Kiel zum shoppen und Weihnachtsmarkt. Es hat super Spaß gemacht. Wir waren nicht so lange unterwegs (3 1/2 Stunden inkl. Kakao auf dem Weihnachtsmarkt), was mir entgegen kam, denn ich bin nicht so der Typ, der gerne shoppen geht. Wieder zuhause haben wir gemeinsam Kaffee getrunken und dann noch ein Brettspiel gespielt. Es war ein wirklich schöner Tag.

Morgen bin ich bei Freunden zum Kaffee, darauf freue ich mich auch schon sehr. Die beiden Kiddies sind super süß und es ist immer gemütlich und familiär dort. Ich bin gerne da und freue mich, dass sie mich immer mal wieder bei sich aufnehmen. Wie schön, wenn man so gute Freunde hat. Ich weiß das echt zu schätzen.

Ansonsten läuft dieses Wochenende der Vernetzungs- und Kommentiermarathon vom #litnetzwerk, bei dem ich natürlich dabei bin. Bereits im September hat ein Marathon stattgefunden, der viel Spaß gemacht hat. Am schönsten ist aber, dass daraus eine Gruppe bei Facebook entstanden ist, in der wir uns über blogbezogene Themen austauschen. Ich finde die Atmosphäre in der Gruppe super angenehm und liebe den Austausch dort.

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Samstag und einen schönen 2. Advent morgen!

Gepostet in Aktionen, Samstagsplausch
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[Buchbesprechung] Mary & Jamie – Kathrin Lichters

lichters_carhill_sisters_3Titel: Mary & Jamie (Carhill Sisters; Band 3)

Autorin: Kathrin Lichters

Verlag: feelings

Erscheinungsjahr: 2016

Seiten: 270

Klappentext:
Vier Schwestern auf der Suche nach dem ganz großen Glück … Nach dem aufregenden Sexabenteuer mit einem Unbekannten während eines Maskenballs, muss Mary Carhill sich nicht nur erneut mit ihrem langweiligen Leben auseinandersetzen, sondern noch erkennen, dass sie schwanger ist. Gerade jetzt lernt sie Lukes attraktiven und diesmal heterosexuellen Kollegen David kennen, der ihr Mr. Right zu sein scheint. Doch was ist mit Jamie, der geheimnisvolle Neue in Jarbor Hydes, der ihr trotz eigener Probleme nicht von der Seite weicht? Er sorgt nicht nur für Spannung und reichliches Training ihrer Lachmuskeln, sondern auch für Schmetterlinge in ihrem Bauch.

Rezension:

Viel zu schnell hatte ich auch den 3. Band um die Carhill Schwestern und ihren Bruder Luke verschlungen. Band 3 befasst sich vor allem mit Mary, der Zwillingsschwester von Lucy aus Band 2.

Mary ist, für mich, genauso unnahbar, wie Lucy. Ich werde mit den Zwillingsschwestern einfach nicht richtig warm. Sie wirken auf mich sehr unnahbar, machen alles am liebsten mit sich selbst aus. Ihre Geschichte berührte mich aber trotzdem sehr.

Jamie ist ein recht typischer Vertreter dieses Genres. Er hat viel durchgemacht, will ich eigentlich nicht wieder in eine Frau verlieben, tut es aber trotzdem. Jamie hat mir gut gefallen, denn er ist kein Bad Boy, sondern hat das Herz, bei allen Fehlern, die er macht, auf dem rechten Fleck. Er bemüht sich, das Richtige zu tun. Er kümmert sich um Mary und auch wenn er Fehler macht, so reflektiert er sein Verhalten und ihm ist bvewusst, dass er nicht richtigt handelt.

In dieser Geschichte bekommt Amy, die jüngste Schwester, ihren Auftritt und ihren Raum. Mir hat Amy sofort gut gefallen. Sie ist sehr offen gegenüber dem Leser, sie ist liebenswert, man möchte sie beschützen. Ab und an möchte man sie auch schütteln. Insgesamt freue ich mich aber sehr darauf, mehr von ihr zu lesen.

Auch Luke und Bay bekommen ihre Geschichte. Luke ist mir der liebste der Carhill Familie und ich habe mich sehr gefreut, ihn wiederzusehen. Luke hat es wirklich nicht leicht. So ganz habe ich sein Verhalten dieses mal nicht nachvollziehen können. Ich hätte ihn gerne geschüttelt. Aber, er wird seine Gründe haben. Luke tut nichts ohne Grund. Er ist liebevoll, beschützend und einfach toll. Von daher denke ich, dass wir im nächsten Band mehr darüber erfahren werden und ihn vielleicht besser verstehen.

Der Schreibstil von Kathrin Lichters macht süchtig. Man fängt das Buch an und kann es nicht mehr aus der Hand legen, weil man einfach so hinein gezogen wird. Ich hatte wirklich wieder das Gefühl, in die Familie Carhill aufgenommen zu werden und mit ihnen ihr Leben zu erleben. Manchmal muss ich mir beim Lesen dieser Reihe wirklich ins Gedächtnis rufen, dass es sich nicht um reale Personen handelt. Die Autorin schreibt unheimlich realistisch. Nicht ganz so gut hat mir an dieser Geschichte gefallen, dass sie deutlich vorhersehbarer war, als die beiden Vorgängerbände. Ein bisschen mehr Spannung hätte mir doch gut gefallen. Der Leser weiß einfach sehr schnell worauf es hinauslaufen wird.

Ich vergebe für den 3. Band um die Carhill Schwestern und ihren Bruder Luke 4 Federn und eine Leseempfehlung.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2016, Rezension
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[Buchbesprechung] Die Akte Zodiac – Folge 1 – Linus Geschke

geschke_akte_zodiac_1Titel: Die Akte Zodiac – Folge 1

Autor: Linus Geschke

Verlag: Edel Elements

Erscheinungsjahr: 2016

Seiten: 73

Klappentext:
Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und dem Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat.

Rezension:

Ich hatte wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu finden. Die Figuren blieben mir sehr fern. Weder Eva Lendt, noch Marco Brock lassen den Leser wirklich an sich heran. Oliver, der berufliche Partner von Eva ist fast gar nicht präsent.

Mir fiel es sehr schwer, nachzuvollziehen, warum sich Eva so quer stellt, was die Hilfe des Fallanalytikers Marco Brock angeht. Sie sollte doch eigentlich froh sein, dass sie bei diesem Fall Hilfe an die Seite gestellt bekommt, immerhin gilt es einen Mord aufzuklären. Und, wenn sie das nicht anerkennen kann, dann sollte man doch wenigstens meinen, dass sie professionell damit umgehen kann. Sie wirkt aber fast schon zickig.

Oliver ist einfach nur total arrogant. Seine Bettgeschichte wirft er mitten in der Nacht aus der Wohnung. Immerhin ruft er ihr noch ein Taxi. Ob er es auch bezahlt, das sei mal dahin gestellt… Unsympathisch. Genau so geht es auch beruflich weiter. Er ist überheblich und lässt Eva das auch spüren. Auch, wenn sie nicht unschuldig daran ist, so fand ich es trotzdem unangemessen.

Ab ungefähr der Hälfte fängt die Geschichte an, etwas anzuziehen. Das Tempo wird höher, die Ermittler fangen wirklich an, zu ermitteln. Man hat das Gefühl, dass die Sache in Gang kommt. Ja, ich muss gestehen, dass es anfing, mir zu gefallen. Aber dann…. gerade, als man drin ist, ist ja auch schon wieder Schluss. Immerhin hat Band 1 auf meinem Kobo-Reader sogar nur 60 Seiten. Mich hat das ein bisschen geärgert. Da ich die Bücher als Rezensionsexemplare erhalten habe, kann ich natürlich gleich weiterlesen. Aber, hätte ich das Buch gekauft, dann wäre ich, glaube ich, schon sehr verärgert, da es für den Leser nicht schlüssig ist, warum mitten in der Geschichte abgebrochen wird und man mit Band 2 weitermachen muss. Das Konzept hinter dem Vierteiler erschließt sich mir, ehrlich gesagt, derzeit noch nicht.

Von mir gibt es für diesen Auftakt 3 Federn. Leider bleiben die Figuren, obwohl es gefühlt in diesem Band nur darum, geht, diese einzuführen, dem Leser fern und so hat man etwas Probleme, in die Geschichte hinein zu finden. Dennoch bin ich auch auf den zweiten Band gespannt, weil Linus Geschke es im richtigen Moment geschafft hat, das Tempo anzuziehen. Mal schauen, wie es weitergeht.

Weitere Rezensionen findest du hier:
Sommermädchenswelt
Bambinis Bücherzauber
Lea Phelinas Blog
Kleine Bücherinsel

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2016, Rezension
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[Buchbesprechung] Elias & Laia – Eine Fackel im Dunkel der Nacht – Sabaa Tahir

tahir_elias_laia_2Titel: Eine Fackel im Dunkel der Nacht (Elias & Laia; Band 2)

Autorin: Sabaa Tahir

Verlag: One (Bastei Lübbe)

Erscheinungsjahr: 2016

Seiten: 511

Klappentext:
Das Schicksal hat Elias und Laia zueinander geführt und im Kampf gegen das Imperium geeint. Laia hat Elias vor der Hinrichtung bewahrt, und als Gegenleistung hilft Elias ihr, durch die Tunnel unterhalb von Schwarzkliff zu fliehen. Der Plan: Sie wollen die Stadt verlassen und den weiten Weg durch die Wüste bis nach Kauf einschlagen. Dort sitzt Laias Bruder im Gefängnis. Um ihn zu befreien, braucht Laia Elias‘ Hilfe. Auf ihrer Flucht bleibt kaum Zeit für die Frage, was sie außer dem gemeinsamen Feind noch miteinander teilen. Doch noch immer ist da dieses Gefühl, das sie vom ersten Moment zueinander hingezogen hat …

Rezension:

Ich hatte zunächst etwas Probleme wieder in die Geschichte hinein zu finden, habe dann aber nochmal die letzten 20 Seiten von Band 1 gelesen und dann ging es. Sehr schnell war ich wieder in den Bann der Geschichte gezogen.

Wir begleiten zunächst Laia und Elias bei ihrer Flucht aus Schwarzkliff. Es geht sofort wieder spannend los. Es wird geflohen, getötet, wie wir es auch aus Band 1 gewohnt sind. Auch Band 2 führt sich somit sofort derart ein, dass ich nur sagen kann: Nichts für schwache Nerven!

Elias und Laia machen sich auf nach Kauf um Laias Bruder Darin zu befreien. Er ist derjenige, der die Kundigen möglicherweise in die Freiheit führen kann.

Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Sicht von Elias, Laia und Helena erzählt. Helena, der Blutgreif, sorgt dafür, dass der Leser auch in der Welt der Masken immer auf dem Laufenden bleibt. Wir sind so immer in der Nähe von Markus, dem Imperator und der Kommandantin Keris. Es gibt in dieser Geschichte Personen, von denen weiß man bis zum Ende nicht, ob sie Freund oder Feind sind. Feldherr Harper gehört ebenso dazu, wie Helena selbst. Sie ist eine unheimlich gut geschriebene Figur, sie ist in sich selbst sehr zerrissen und genauso wenig, wie sie weiß, was eigentlich ihr Weg, ihre Bestimmung ist, weiß es der Leser.

„Du bist mein Meisterwerk, Helena Aquilla, doch ich habe erst angefangen. Wenn du überlebst, wirst du eine Macht sein, mit der in dieser Welt zu rechnen sein wird. Aber zuerst wirst du zerstört. Zuerst wirst du gebrochen.“ (S. 305)

Elias macht eine deutliche Entwicklung durch. Er war schon von Anfang an eine viel zu menschliche Maske und diese Seite an sich bildet er noch deutlicher aus. Ich fand die Entwicklung, die Eilas durchmacht sehr schlüssig und auch seine Zusammentreffen mit der Seelenfängerin haben mich stark in ihren Bann gezogen. Am Ende geht Elias einen Schritt, von dem man wirklich nicht genau weiß, ob man ihn dumm oder mutig finden soll. Ich habe mich am Ende dafür entschieden, ihn zu bewundern.

Laia macht ebenso eine große Entwicklung durch. Sie muss sich, vor allem, als sie von Elias getrennt wird, zu einer starken Frau entwickeln. Schon in Schwarzkliff hat sie immer sehr viel Mut und Größe bewiesen und auch jetzt, auf der gefahrvollen Reise kann sie zeigen, was in ihr steckt.

Von den Figuren, die in diesem Band deutlich mehr Raum einnehmen, hat mir Afya gefallen. Eine Frau, die das Herz auf dem rechten Fleck hat, auch wenn sie immer mal wieder vor sich hingrummelt. Sie lässt die ihr anvertrauten Menschen nicht im Stich.

Die Figurenentwicklung aller Figuren ist stringent und die Autorin vergisst niemanden. Einmal eingeführt, erhält jede Figur ihre eigene Geschichte, macht ihre Erfahrungen, wächst daran, oder droht auch mal daran zu zerbrechen. Sogar die Köchin erhält einen Auftritt.

Die Geschichte ist wieder extrem rund und extrem spannend. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, denn man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich muss allerdings gestehen, dass die Szenen in Kauf hart an meiner Grenze entlang wandelten. Sehr spannend ausgearbeitet war hier der Vorsteher von Kauf. Ein grausamer Mann, der Spaß daran hat, andere zu quälen. Szenen in Kauf waren nur schwer zu ertragen. Der Schreibstil von Sabaa Tahir ist schon wirklich heftig.

Ich vergebe gerne 5 Federn für einen spannenden, hart an der Schmerzgrenze entlang wandelnden Jugendroman, für den man ganz sicher nicht zartbesaitet sein darf.

Weitere tolle Rezensionen:
Seductive Books
Lesemonsterchens Buchstabenzauber

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2016, Rezension
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