[Neu im Regal] Godafoss – Ottar Sveinsson

GODAFOSS_SU.inddDieses Buch habe ich auf Kastanies Bücherblog gewonnen und ich freue mich wirklich sehr über den Gewinn. Godafoss ist ein Buch, welches sich sicher nicht einfach mal schnell im Vorbeigehen lesen lässt, sondern mit dem man sich eine Weile beschäftigen muss, und das will ich in der nächsten Zeit tun.

Klappentext:
Reykjavík, 1944: Während Marlene Dietrich für die Soldaten der Alliierten singt, legt die Goðafoss ab. Islands größter Passagierfrachter, der »Stolz der Insel«, wie das Schiff viele nennen, wird sich einem Schiffskonvoi anschließen. An Bord herrscht Angst vor Angriffen deutscher U-Boote, die im Nordatlantik lauern. Zunächst geht alles gut. Doch dann verketten sich tragische Umstände, die zur Katastrophe führen.
Dem isländischen Reporter Óttar Sveinsson ist es gelungen, die Überlebenden des Untergangs zu sprechen. Ihre Erinnerungen fügen sich zusammen zu einem packenden, realen Thriller. Wir haben den Bestseller, in dem zahlreiche historische Fotografien zu sehen sind, überarbeitet und mit neuen Kapiteln vom Leben an Bord des U-Boots ergänzt, das die Goðafoss versenkte.
Quelle: http://www.ankerherz.de/produkte/godafoss/

Gepostet in Neu im Regal
Tagged , , , , ,
Ein Kommentar schreiben |

[Bald neu im Regal] Ich konnte mich nicht beherrschen…

… und musste ein paar Bücher vorbestellen, die ich unbedingt sofort bei Erscheinen lesen bzw. hören möchte.

Los geht es im September mit dem Höbuch “Legend – Schwelender Sturm”; dem zweiten Band der Legend-Trilogie:
Lu_Legend_2Klappentext:
June und Day – die ehemalige Elitesoldatin und der meistgesuchte Rebell der Republik – verbünden sich nach ihrer Flucht mit den Patrioten.
Als Held, der den Schergen der Republik entkommen ist, wird Day vom Volk verehrt. Und als dieser Held gerät er zwischen die Fronten. Auf der einen Seite ist Anden, der inzwischen das Amt seines verstorbenen Vaters als neuer Elektor übernommen hat, und der seine Macht festigen muss. Auf der anderen Seite steht General DeSoto, der charismatische Anführer der Patrioten, der den Elektor stürzen will.
Auch June ist Teil des Spiels. Sie muss sich entscheiden und es muss ihr gelingen Day zu überzeugen.
Doch wem können sie vertrauen? Liegt ihre Zukunft in den Kolonien?

Weiter geht es im November mit dem dritten Band der Ewiglich-Trilogie “Ewiglich – Die Liebe”:
Ashton_Ewiglich_liebeKlappentext:
Große Gefühle: das dramatische Finale der “Ewiglich”-Trilogie. Nikki hat einen hohen Preis zahlen müssen, um Jack zu retten: der Ewigliche Cole hat sich durch eine List ihres Herzens bemächtigt. Noch immer sieht er in ihr seine Persephone, die Herrscherin der Unterwelt. Während Nikki und Jack alles daran setzen, das Herz zurückzugewinnen, bereiten Cole und seine Freunde sich darauf vor, den Kampf um die Herrschaft des Ewigseits zu gewinnen. Nikki erkennt, dass sie nur eine Chance hat, die Ewiglichen zu vernichten: Sie muss Coles Persephone werden.

Und erst im Januar 2014 kommt der dritte Band der Amor-Trilogie “Requiem”:
Oliver_RequiemKlappentext:
Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend.
Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner.
Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen.

Gepostet in Neu im Regal
Tagged , , , , , ,
Ein Kommentar schreiben |

[Buchbesprechung] Pandemonium (Band 2) – Lauren Oliver

Oliver_PandemoniumTitel: Pandemonium (Amor-Trilogie; Band 2)

Autorin: Lauren Oliver

Verlag: Carlsen

Erscheinungsjahr: 2012

Seiten: 350

 

Klappentext:
Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Das Mädchen, das glaubte, was man ihm sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

Meine Meinung:
Um Längen besser als der erste Band! Ich fand schon den ersten Band wirklich gut, aber Pandemonium schlägt Delirium wirklich bei weitem. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und sehr spannend. Das Buch ist in zwei Zeiten eingeteilt, in denen immer abwechselnd weiter erzählt wird “heute” und “damals”. Beide Handlungsstränge sind so spannend, dass man immer nur weiterlesen kann und ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen. So sehr hat mich lange kein Buch mehr gefesselt. Obwohl ich den ersten Band bereits vor längerer Zeit gelesen habe, hatte ich keine Probleme, mich wieder in die Geschichte hinein zu versetzen.

Lena ist eine überaus sympathische Protagonistin. Sie handelt logisch nachvollziehbar und sie passt sich nach anfänglichen großen Schwierigkeiten ihrem neuen Leben an. Lena selbst wird einfach erwachsen, sie muss mutiger werden, sie muss über sich selbst hinaus wachsen, sonst überlebt sie in der Wildnis nicht. Dies gelingt ihr nicht von Anfang an, aber es gelingt ihr. Mit Raven, Hunter und den anderen findet sie gute Freunde, die bereit sind für sie einzustehen.

Raven ist eine großartige Anführerin. Meist hart und durchgreifend, um das Überleben der Gruppe zu sichern, aber in verschiedenen Momenten so gefühlvoll und verletzbar. Sie muss man einfach gern haben.

Aber auch Julian wurde mir nach und nach sehr sympathisch. Julian ist der Vorsitzende der Jugendorganisation des VDFA (Verband für ein deliriafreies Amerika), hat den Eingriff aber selber noch nicht hinter sich. Julian wird gemeinsam mit Lena durch die sogenannten Schmarotzer, wie die Invaliden diejenigen nennen, die nicht zum Widerstand gehören, sondern einfach nur töten und plündern wollen, entführt. Er wirkte zunächst völlig angepasst an das System, genau wie Lena in Band 1 und war mir eher suspekt. Ich habe eigentlich die ganze Zeit auf den großen Knall gewartet, bei dem er irgendetwas “Dummes” tut. Julians Charakter machte durch das Buch eine schöne Entwicklung durch, die ebenso logisch nachvollziehbar war, wie Lenas.

War Delirium eher ein ruhiges Buch, so geht es hier viel mehr im Kampf. Den Kampf ums überleben, den Kampf gegen die bestehenden Gesetze, den Kampf auch gegen sich selbst um Grenzen zu überwinden.

Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, genau wie Band 1 es bereits getan hat. Band 3 habe ich also eben schon vorbestellt, damit ich sofort nach Erscheinen im Januar 2014 weiterlesen kann. Von mir gibt es 5 Federn für dieses Meisterwerk!

Gepostet in 5 Federn, Rezension
Tagged , , , , ,
Ein Kommentar schreiben |

[Buchbesprechung] Über ein Mädchen – Joanne Horniman

Horniman_ueber_ein_maedchenTitel: Über ein Mädchen

Autorin: Joanne Horniman

Verlag: Carlsen

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 220

Klappentext:
Anna ist schüchtern und einsam – bis sie Flynn trifft, zuerst mit Gitarre auf der Bühne, dann im Café, dann mit vollen Einkaufstaschen auf der Straße. Beide fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Zusammen zeichnen sie, essen Bananenkuchen, träumen, baden, lachen – und lieben sich. Doch auch zwischen Liebenden gibt es Geheimnisse …

Eine unsterbliche, romantische Liebesgeschichte über zwei junge Menschen, die noch ihren Platz in der Welt suchen – schön wie ein Gemälde.

Meine Meinung:
Ich habe mich mit diesem Buch sehr schwer getan. Joanne Horniman schaffte es weder mir die Figuren lebendig vor Augen zu führen und sie für mich greifbar und sympathisch zu machen, noch mich mit der Geschichte zu berühren. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, dann hätte ich schon nach 27 Seiten aufgegeben. So habe ich mich bis zum Ende durchgewurschtelt, habe aber gemerkt, dass ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe um dann doch lieber etwas anderes zu machen, als zu lesen.

Der Schreibstil der Autorin war für mich anstrengend. Sie benutzt zum Teil sehr lange Sätze, aber dann wieder, statt die Dinge zu beschreiben, wirkt es zum Teil mehr wie eine Aufzählung und diese Sätze sind dann eher abgehackt. Ich fand das sehr schade, dann an sich hat diese Geschichte viel Potential um zu berühren. Zwei Mädchen verlieben sich ineinander. Sie haben es in einer Welt, in der gleichgeschlechtliche Liebe immer noch nicht wirklich durchweg gesellschaftlich anerkannt ist (auch wenn viele Menschen anderes behaupten, um politisch korrekt dazustehen), nicht immer einfach sich zueinander zu bekennen. Die meiste Zeit über bekommt diese Liebesgeschichte aber keinen Tiefgang. Es erschließt sich nicht, warum Flynn Anna liebt. Anna hingegen wirkt schon fast süchtig nach Flynn. Sie scheint mir ein sehr labiler Charakter zu sein.

Anna ist eine Protagonistin, die ich nicht ins Herz schließen konnte. Sie wirkte auf mich einerseits schüchtern und zurückhaltend, andererseits sehr Ich-bezogen. Als sie Laura kennenlernt läuft das Faß für mich über. Sie ist gerade mal ein paar Minuten bei ihr und sie stellt fest, dass Laura sie langweilt. Wie stellt sie das denn bitte so schnell fest? Sie selber trägt ja auch nichts dazu bei, dass ein Gespräch in Gange kommt. Dann ist sie wohl selber genauso langweilig wie Laura. Ich finde ihr Verhalten unmöglich. Ebenso scheint sie selber fast keine Persönlichkeit zu haben. Sie hängt sich in ihren Jugendjahren an Michael und später an Flynn. Sie braucht anscheinend immer einen Menschen, dem sie nachlaufen kann. Sobald Flynn mal mit eigenen Dingen beschäftigt ist kommt sich Anna überflüssig und vernachlässigt vor.

Flynn war für mich überhaupt nicht greifbar. Sie tauchte vor meinem inneren Auge nicht wirklich auf, sondern blieb blaß.

Es tut mir leid, aber von mir bekommt das Buch aufgrund dessen, dass es mich nicht berühren konnte, mir die Hauptpersonen fremd und unsympathisch blieben und ich mich wirklich immer wieder ermahnen musste weiterzulesen nur eine Feder und leider keine Leseempfehlung. Aber, wenn euch das Buch interessiert, dann sucht mal ein wenig im Internet. Ich weiß, dass die meisten Rezensenten dieses Buch lieben.

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Gepostet in 1 Feder, Rezension, Rezensionsexemplar
Tagged , , , ,
Ein Kommentar schreiben |

[Buchbesprechung] Danach – Koethi Zan

Zan_DanachTitel: Danach

Autorin: Koethi Zan

Verlag: Scherz Verlag (Fischer Verlage)

Seiten: 444

 

Klappentext:
»In den ersten zweiunddreißig Monaten und elf Tagen unserer Gefangenschaft waren wir dort unten zu viert. Und dann nur noch drei. Es war still im Keller, und wir fragten uns, wer wohl als Nächstes dran sein würde.«

Sarah Farber hat überlebt. Drei lange, grausame Jahre in einem Kellerverlies. Zehn Jahre ist das her, aber Sarah kann nicht vergessen – die Dunkelheit, die Kälte, die Verzweiflung, die Panik. Und sie weiß noch immer nicht, was damals mit ihrer besten Freundin Jennifer geschehen ist. Jetzt kann sie nicht länger vor ihrer Vergangenheit davonlaufen. Ihr Peiniger soll auf Bewährung freikommen, und sie ist die Einzige, die das verhindern kann. Aber nur, wenn sie sich dem Schlimmsten stellt, das sie sich vorstellen kann: der Wahrheit.

Meine Meinung:
Ich hatte mit dem Buch so meine Einstiegsschwierigkeiten. Zuerst konnte ich mich zwischen den Personen nicht so recht zurechtfinden. Sie wirkten auf mich alle abweisend. Abweisend gegenüber ihren Mitmenschen, aber auch abweisend gegenüber dem Leser. Nach ca. der Hälfte des Buches gelang es Koethi Zan dann aber endlich mich in den Bann der Geschichte zu ziehen.

Koethi Zan benutzt eine einfache Sprache, die dem Leser keine großen Mühen abverlangt. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass sie ihren Figuren die Schrecken, die sie eigentlich heraufbeschwören möchte, doch nicht so zumuten mag. Über die Grausamkeiten, die die drei Frauen durchlitten haben erfährt der Leser nur in Ansätzen. Hier wäre bei einem Thriller durchaus mehr rauszuholen gewesen. Auch über das Zusammenleben der Frauen im Keller erfährt man wenig. Gut, nun heißt das Buch ja auch “Danach”, denn es beginnt dort, wo andere Thriller enden. Nach der Gefangenschaft und Folter der Frauen. Die Unsicherheiten, die Ängste, die Zerrissenheit von Sarah, Tracy und Christine hat die Autorin gut darstellen können. Auch Adele war wirklich gut in die Geschichte eingebunden. Bei ihr war ich mir sehr lange unsicher, zu welcher Seite sie gehört. Das mag ich sehr, wenn man nicht sofort weiß, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.

Die Geschichte um Noah Philben kam für mich etwas zu kurz. Auch bei dieser Figur hätte man sicher mehr herausholen können. Wenn man es genau nimmt hätte dem Buch auch nichts gefehlt wenn es Noah nicht gegeben hätte. Er war einfach sehr austauschbar.

Die Figuren blieben leider bis fast zum Ende des Buches abweisend. Erst auf den letzten ca. 100 Seiten öffneten sie sich dem Leser. Für ein Buch mit knapp 450 Seiten kam das etwas spät. Dafür wurde es dann aberzZum Ende hin nochmal sehr spannend. Es überschlagen sich die Ereignisse förmlich und die Autorin wartet mit einer Überraschung auf, mit der ich so nicht gerechnet habe. Sie schaffte es hier mich nochmal sehr zu verblüffen und erneut in den Bann der Ereignisse zu ziehen. Die Auflösung der Geschichte ging dann allerdings fast etwas schnell von statten. Auch hier hätte man mit noch ein paar Seiten mehr noch etwas mehr herausholen können.

Ein solider Debutromen, der von mir gute 3 Federn erhält.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2013, Rezension, Rezensionsexemplar
Tagged , , , , , , ,
Ein Kommentar schreiben |